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[Ich lese gerade/SuB-Anbau] Mein Postbote schaut täglich vorbei

July 19, 2010

Also, wie schon viele bemerkt haben, habe ich “Die Frau des Zeitreisenden” abgebrochen. Dieses Buch ist einfach so… merkwürdig. Ich habe es wirklich versucht zu lesen aber der Schreibstil ging mir nach den ersten 20-50 Seiten schon so dermaßen auf die Nerven, das ich es einfach abbrechen musste. Gott sei dank war es nur aus der Bibliothek, haha.

Und natürlich hat der Postbote in der letzten Zeit wieder fleißig geklingelt, nämlich für diese 4 Bücher:

Das erste ist von dem Coppenrath Verlag, nocheinmal vielen, vielen Dank an den Verlag, da er mir das Buch trotz großer Anfrage geschickt hat und mich auch trotz ihres kleinen Kontignents angenommen haben. Bei anderen Verlagen wird man ja sofort abgewürgt :/ (Erfahren habe ich von dem Buch übrigens bei Booksloverin, da hat mir das Cover sooo toll gefallen :D)

Eine junge Dame von Stand kämpft um ihr Glück, ihre Freiheit und die große Liebe.
London, 1814: Hannahs idyllisches Leben wird jäh gestört, als ihr Vater eines Mordes bezichtigt nach Paris flieht. Von nun an stolpert das Mädchen von einem Alptraum in den nächsten: Sie landet im Gefängnis und wird zu jahrelanger Zwangsarbeit in einer australischen Strafkolonie verurteilt.
Während der monatelangen Seereise lernt sie James, den attraktiven und charmanten Schiffsleutnant, kennen. James verspricht ihr ein standesgemäßes Leben in Luxus und Reichtum. Doch schon bald entpuppt er sich als unbeschreiblich brutal und kaltblütig. Hannahs Situation wird immer unerträglicher und aussichtsloser. Kann sie den Lauf ihres Schicksals verändern und einer trostlosen Zukunft entfliehen, um am anderen Ende der Welt ihr Glück und ihre große Liebe zu finden?

Die nächsten beiden Bücher sind von dem Arena Verlag, noch einmal vielen, vielen Dank an Arena. Ich habe ja vor kurzer Zeit eine riesige Anfrage gestellt, von der sie mir 2 Bücher geschickt haben (ich will garnicht verraten, wieviel ich bestellt habe – bei Arena muss man ja nur ein Formular ausfüllen, aber ich sage mal, es ist ca. mein derzeitiger SuB *schäm* D:).

Lara will ein paar aufregende Tage in Berlin verbringen. Doch hinter der Fassade der Großstadt verbirgt sich eine Welt, in der dunkle Kreaturen einen verbitterten Kampf austragen. Als Lara Damian kennenlernt, weiß sie nicht, dass sich durch ihn eine alte Prophezeiung erfüllen soll. Ein düsteres Familiengeheimnis legt sich wie ein Schatten über die beiden und bedroht ihre Liebe und ihr Leben.

(Ist das Cover von Damian nicht herrlich? *schwärm*)

Jubilee hat den perfekten Freund. Sie ahnt nicht, dass sie ihn in dieser Nacht verlieren wird – weil sie sich Hals über Kopf in einen Fremden verliebt. Manchmal vergisst Tobin völlig, dass der Herzog eigentlich ein Mädchen ist. Bis zu jenem magischen Moment im Schnee. Addie würde alles dafür geben, wenn Jeff ihr verzeihen könnte. Dabei ist er ihr längst viel näher als sie denkt.

Dann habe ich noch ein Buch von Wolfgang Hermann bekommen. Ich bin mir nicht genau sicher, wer es mir nun zugeschickt hat – da ich eigentlich nur mit Herrn Hermann Kontakt habe/hatte und nicht mit dem Laurin Verlag. Das komische ist, dass er mir, wenn das nun stimmt, dass es von ihm ist, die drei Bücher in zwei verschiedenen Paketen geschickt hat (Das erste war ja “Paris Berlin New York” und “Konstruktion einer Stadt”). Naja, egal. Ich werde ihn mal fragen. Das Buch, was ich von ihm/… bekommen habe, ist dieses:

‘Ich spüre, wie die Nacht zögert. Schritt für Schritt weicht sie zurück. Eine Handbreite noch, und der Tag ist über die Schwelle’, heißt es am Ende der Erzählung Die Tunesische Nacht, in welcher der Erzähler versucht, dem Winter zu entkommen und wie die meisten von Wolfgang Hermanns Figuren ein Leben zu führen, das ihm ganz allein gehört. Wie der Protagonist der Erzählung Die Treppe, der sich nach langer Krankheit auf die Seite der ‘Zeitdiebe’ schlägt. Oder jener am Pariser Flughafen gestrandete Iraner, dem der Leser in Warte im Schatten auf mich begegnet. Es geht darin um nichts und doch um alles. Aus der Gleichzeitigkeit des Schönen und des Schrecklichen, dem ständigen Grenzgang zwischen Wirklichkeit und Unwirklichkeit entwickeln diese Erzählungen ihre Kraft und ihre Zerbrechlichkeit.

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2 Comments leave one →
  1. July 20, 2010 5:33 pm

    ” Die Frau des Zeitreisenden ” , da fand ich auch keinen Zugang dazu!!!

  2. July 21, 2010 8:42 am

    Oh, finde ich schade, dass dir “Die Frau des Zeitreisenden” nicht gefiel. Ist eines meiner Lieblingsbücher. Aber natürlich nicht jederfraus Sache, schon klar.
    Das ist so ein Buch das polarisiert – entweder man liebt es, oder man hasst es 😉
    Lesegeschmäcker sind halt verschieden – aber das ist ja auch gut so!

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