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[Rezension] Rallison, Janette – Echte Feen, Falsche Prinzen

May 7, 2010

Infos:

Autor: Janette Rallison
Originaltitel: My Fair Godmother
Reihe: /
Genre: Fantasy
Preis: 14,95€
Seiten: 419
Verlag: Arena
ISBN: 978-3-401-06478-9

Hiermit bedanke ich mich herzlichst bei dem Arena Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Beschreibung:

Sei vorsichtig mit deinen Wünschen… sie könnten in Erfüllung gehen!

Hat dich dein Freund schon mal sitzen lassen, weil er lieber mit deiner Schwester zusammen ist? Interessiert sich deine gute Fee auch mehr für Klamotten und Partys, als für deine Wünsche? Und was würdest du tun, wenn du einem unwiderstehlichen schwarzen Ritter begegnest, während dein Traumprinz für dich gerade einen bösen Drachen erlegt…?

Savannah wünscht sich nichts mehr, als endlich ihren Traumprinzen kennenzulernen. Ihre schusselige gute Fee will ihr diesen Wunsch erfüllen und zaubert Savannah versehentlich ins Mittelalter. Dort muss sie als Aschenputtel und Schneewittchen gegen bösartige Trolle und Drachen kämpfen. Und sie begegnet einem schwarzen Ritter, der nicht nur gefährlich, sondern auch unwiderstehlich sexy ist.

Rezension:

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen.
Das Buch Echte Feen, Falsche Prinzen von Janette Rallison ist ein lockerer, märchenhafter Roman, der einem viele moralische Dinge aufzählt und mit einer faszinierenden Geschichte überzeugt!

Es geht erst etwas holprig in die Geschichte. Man weiß nicht genau, um was es gehen soll, beziehungsweise wen. Frau Rallison erzählt erst, wie Jane sich in einen Jungen verliebt, wobei Savannah aber früher mit ihm zusammen kam. Doch als sich herausstellt, das Jane und Hunter, der Junge, um den sich die beiden Mädchen streiten auch in Jane verliebt ist und sich später für sie entscheidet ist aufeinmal Savannah die, die eine gute Fee braucht. Sie ist am Boden zerstört, das Jane ihr soetwas als ihre Schwester antun kann.
Und so taucht plötzlich die gute (und ziemlich schusselige) Fee Feli auf, die ihr 3 Wünsche erfüllen will. Im Gefolge trägt sie einen Kobold namens Killian, der Savannah im Laufe der Geschichte noch sehr oft begegnen wird.
So wünscht Savannah sich drei mal etwas, wobei kein Wunsch wirklich nach ihren Vorstellungen geht. Feli ist, sagen wir es mal nett, sehr schusselig und egal wann, wie oder wo sie auftaucht, sie ist meistens sehr verärgert, das Savannah sie gerufen hat und vermasselt so auch einige Wünsche.
Im Endeffekt geht es auch darum, wie Savannah sich ihren Traumprinzen “besorgt”. Da sie ja jetzt nicht mehr mit Hunter zusammen ist, will sie eben wieder ihren Traumprinzen haben, was wie gesagt, schief geht – Dann aber doch noch ein gutes Ende nimmt.
Wenn ich als Leser rein von der Idee ausgehe, bin ich schon begeistert! Ich bewundere Frau Rallison dafür, was sie alles in der Geschichte rüberbringt.

Moralisch sagt mir die Geschichte viel. Man sollte zum Beispiel gewissenhaft mit seinen Wünschen umgehen, da sie, ganz dem Spruch getreu, der auf dem Buchcover steht, wahr werden könnten. Savannah scheint auf einen sehr eingebildet und ein bisschen verwöhnt, weswegen sie mit ihren Wünschen ein wenig verschwenderig umgeht.
Auch wenn sie einem auf den ersten Blick nicht sympathisch vorkommt, lernt man sie immer besser bis zum Ende kennen. Der Leser merkt sehr, wie sie sich ändert, nachdem sie ein paar Monate im Mittelalter verbringen musste, wie kleinlich sie aufeinmal wird.
Natürlich “lernt” man durch die Geschichte noch mehr, aber das kann ich nicht in Worte fassen. Man muss es einfach lesen, um zu verstehen, was ich meine. Ich hoffe, ich konnte das trotzdem ein wenig rüberbringen – Ich fand es wunderbar, das Frau Rallison aus ihrer Geschichte nur eine kurze Teenie-Geschichte gemacht hat, sondern auch mit der Geschichte dem Leser eine scheinbare Nachricht überbringen wollte.

Wie oben schon erwähnt, geht es sehr holprig in die Geschichte. Ich verstehe nicht, wieso Frau Rallison Briefe von der “Feen-Akademie” (Wenn ich richtig gelesen habe, jedenfalls war es soetwas in der Art) die an Feli, also die schusselige Fee, gerichtet sind.
Ich bin mir nicht sicher, ob sie auf den weiteren Verlauf der Geschichte hinweisen soll, oder soetwas in der Art. Ich hoffe nicht, das ich da etwas begriffsstutzig war – Verstanden habe ich bis jetzt nicht, vielleicht war es nur eine schlecht gewählte Einleitung.

Die Charaktere haben einen großen Widererkennungswert. Feli, die dem Leser im Laufe der Geschichte eigentlich nur auf den Keks geht, ist eine “besondere” Fee. Vielleicht sind Jane und Hunter nicht so besonders in die Geschichte einbezogen, bis in dem Ende, man lernt sie aber doch noch lieb zuhaben.
Savannah und ihr letztendlicher Prinz haben ebenso etwas besonderes an sich. Der Prinz, der Savannah erst nicht aufgefallen ist, musste eine ziemlich lange Zeit im Mittelalter verbringen, nur weil Feli ihn, ohne Savannah zu fragen, dort zu einem Prinz machen wollte. Er muss zu einem Prinz werden, er hat keine Wahlt – Denn sonst wird er nie wieder in die “wirkliche” Welt zurückkehren können.
Savannah hat komischerweise (man erwartet es einfach nicht von ihr) ein schlechtes Gewissen, und so reist sie ihm hinterher in das Mittelalter und hilft ihm, Prinz zuwerden. Was sie im Endeffekt näher bringt, als beide gedacht hätten.
Frau Rallison bringt dies sehr gut rüber, wie die ganzen Charakter sich verschieden entwickeln. Sie wählt die Ereignisse sehr gut, damit man dies auch merkt!
Frau Rallisons Schreibstil ist einfach, bringt aber emotional dem Leser viel rüber. Man muss sich nicht vorstellen, wie die Charaktere sich fühlen, sondern bekommt die ganze Bandbreite mit. Sie überzeugt durch die einfache Art, wie sie schreibt, aber dennoch diese wichtige Ernsthaftigkeit rüberbringt!

Mein Fazit:
Da ich, wie gesagt, die Einleitung etwas schlecht gewählt fande, gebe ich nur 4,5 von 5 Sternen. Die Geschichte überzeugt aber durch ihre Märchenart und ihre moralischen Nachrichten – Die schön verpackt in einer wunderschönen Geschichte liegen.

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