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[Rezension] Colasanti, Susane – Take me there: Eine Geschichte zum Verlieben

April 24, 2010

Infos:

Autor: Susane Colasanti
Originaltitel: Take me there
Reihe: /
Genre: Liebesroman
Preis: 14,95€
Seiten: 325
Verlag: Arena Verlag
ISBN: 978-3-401-06429-1

Hiermit bedanke ich mich herzlichst bei dem Arena Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!
Beschreibung:

Rhiannons Leben könnte gerade kaum ätzender sein. Sie ist am Boden zerstört, nachdem Steve mit ihr Schluss gemacht hat. Aber das Schlimmste ist: Sie liebt ihn immernoch und will ihn zurück.
Nicole hat sich verliebt. Das Problem ist nur: Ihr Exfreund spukt ihr nach wie vor in ihrem Kopf herum. Und sie hat ein Geheimnis, das all ihre Beziehungen überschattet.
James und Rhiannon sind einfach nur gute Freunde… bis jetzt. Nicht das James mit ihr zusammen sein wollte – aber warum findet Rhiannon die Vorstellung, dass sie beide ein Paar sein könnten, so fürchterlich?

Ein Buch über Freundschaft, neue Liebe und alte Wunden. Susane Colanasti schreibt ungewöhnlich, eindringlich, wunderschön.

Rezension:

Bewertung:
Bei dem Buchrücken von Take me there: Eine Geschichte zum Verlieben von Susane Colasanti könnte man vielleicht denken, das dieses Buch eine 0-100-80 Teenie-Liebesgeschichte ist, doch wer das denkt, liegt ganz falsch. Zwar ist sie nicht sehr tiefgründig, zieht einen jedoch in den Bann und überzeugt durch seine eben etwas andere Schreibweise.

In dem Buch geht es um drei Freunde, James, Rhiannon und Nicole die in einem Zeitpunkt ziemlich einschneidende Ereignisse erleben. Rhiannon versucht ihren Exfreund, der ihr anscheinend ohne Grund schluss gemacht hat, zurück zuerobern und stößt dabei auf das ein oder andere Problem; Nicole hat gerade wegen eines Vorfalls (den man erst am Ende des Buches erfährt) mit ihrem Freund Danny Schluss gemacht und ist kurz davor, sich in einen Lehrer zu verlieben, während James ziemlich irritiert ist, dass Rhiannon es so abstoßend fand, das sie auch zusammen sein könnten. Am Ende kommt dann ziemlich alles so, wie man es nicht erwartet hätte.
Das Buch ist ersteinmal in drei größere Teile aufgeteilt, die jeweils einen Zeitsprung von ein paar Tagen enthällt. Zudem sind auch zu jedem Kapitel Sprüche angebracht, die auf den Inhalt hinweisen. Diese drei Teile sind wieder in drei Teile aufgeteilt, die jeweils in der Reihenfolge RhiannonNicoleJames in der gegenwärtigen Ich-Form über die verschiedenen Situationen erzählen, und so erfährt man genau, wie die drei besten Freunde sich bei den Ereignissen fühlen bzw. was ihnen passiert.

Auch wenn einem diese “eigenartige” Aufteilung auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen kann, wirkt sie, wenn man sie liest wunderbar. Man kann sich dadurch sehr gut in alle Personen hineinversetzen und kommt nicht nur mit einer Person in Kontakt, was, meiner Meinung nach, eine gelungene Abwechslung ist.
Doch leider hat diese Vorgehensweise meiner Meinung nach auch einen kleinen Mackel – Nämlich, das das Buch sehr leich voraussehbar werden kann. Der Leser erlebt ja die verschiedenen Tage in den drei Sichten und so kommt es ein paar mal dazu, das mal mehrere Situationen mehrmals liest.
Was das Buch leider an manchen Stellen voraussehbar macht.
Dennoch hat mir das nicht sehr viel ausgemacht, weil das Buch so oder so sehr spannend ist. Der Leser möchte erfahren, wie Rhiannon dann mit Steve zurecht kommt, was mit Nicole und ihrem Lehrer geschieht und wieso James so überrascht davon ist, dass Rhiannon es so abstoßend findet, das die beiden zusammen sein könnten.
Die Handlung ist zwar nicht sehr besonders, zieht einen dennoch sehr in den Bann. Ich konnte das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen!

Dazu kommt auch noch, das ich eigentlich kein großer Fan von Geschichten bin, die in der Gegenwart handeln. Meistens werden die Geschichten stumpf und gefühllos, aber dieses Buch war das erste, wo mich das nicht gestört hat. Im Gegenteil: Ich denke mir, das die Geschichte einen so noch eher in den Bann ziehen kann/wird.

Mit den Charakteren freundet man sich wirklich schnell an. Durch dieses drei Teile-Schema das angewandt wird, lernt man sie und ihre Ansicht von der Situation, wie schon erwähnt auch sehr gut kennen.

Mein Fazit:
Auch wenn ich dem Buch leider wegen der Vorraussehbarkeit nur 4 Sterne geben kann, bin ich trotzdem froh, es gelesen zuhaben. Dies habe ich einzig und allein der lieben Frau Bluemcke von dem Arena Verlag zuverdanken, die das Buch für mich ausgesucht hat. Ohne sie wäre ich sicherlich nicht darauf gekommen, es zu beantragen. Vielen Dank an dieser Stelle nocheinmal!
Also – Wer die Gelegenheit hat, sollte es sich auf jeden Fall zulegen. Zwar ist dieses Buch nicht der Überflieger, lohnt sich aber definitiv!

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3 Comments leave one →
  1. April 24, 2010 9:01 pm

    Hab mir mal die englische Version auf meine Wunschliste gesetzt – ist billiger *g*

    Ich mag ja solche leichten Liebesgeschichten, die man zwischendurch gut lesen kann. Das motiviert dann nach einem schlechten Buch, für das man etwas länger brauchte mit dem Lesen 😀

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  1. [Rezension] Bargmann, Carina – Sayuri « Bücherrezensionen

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