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[Rezension] MacAlister, Katie – Blind date mit einem Vampir (Dark Ones, #7)

April 17, 2010

Infos:

Autor: Katie MacAlister
Originaltitel: A Girl’s Guide to Vampires
Reihe: Dark Ones (Ansammlung MacAlisters Vampirromane)
Genre: Science Fiction, Fantasy & Horror (Nach Amazon)
Preis: 9,95€
Seiten: 473
Verlag: Lyx-Egmont
ISBN: 9783802-581380

Vielen dank für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares an den Verlag Lyx-Egmont!

Beschreibung:

Als sich Joy von ihrer Freundin Miranda die Karten legen lässt, erfährt sie zu ihrer Freude, dass sie bald einen Mann fürs leben kennenlernen wird. Doch was soll sie davon halten, dass ihr Traumprinz angeblich ein Vampir ist? Kurz darauf fährt Joy zu einem Gothic Festival nach Tschechien und wird dort Zeuging rätselhafter Vorgänge…

Rezension:

Bewertung:

Da dies schon mein dritter Katie MacAlister Roman ist und ich schon mit den ersten beiden sehr viel Spaß hatte, freute ich mich natürlich sehr darauf – Und ich wurde nicht enttäuscht.
Blind Date mit einem Vampir ist ein schönes, spannendes Buch, bekommt von mir aber dennoch nur 4 Sterne, da ich ein paar Mängel entdecken musste.

Als allererstes freundet man sich schnell mit Joy und ihrer Freundin Roxy an. Sie sind beide sehr vorlaut und streiten manchmal gerne, was dem Leser aber viele lustige Stellen beschert. Allgemein finde ich, dass man sich in der Geschichte sehr gut in die Charakter versetzten kann und dass alle Charaktere einen großen Widererkennungswert haben. Sie sind alle auf ihre Weise anders, was das Leseerlebnis natürlich sehr schmackhaft macht.

Ich finde, dass Frau MacAlister einen zwar nicht sehr ausschmückenden, dennoch schönen und flüssigen Schreibstil hat.
Was manche vielleicht stören könnte, sind die vielleicht vielen erotischen Passagen. Manchmal gerät die Romatik hier sehr in den Hintergrund, was aber, meiner Meinung nach, nicht unbedingt stören muss. Ich finde, dass MacAlister das ganze noch okay beschreibt und nicht sehr vulgär wird, was aber, wie gesagt, manche stören könnte.

Dafür kann man auch denken, dass die Erotik hier sehr in den Vordergrund gerät, was auch manchmal so stimmt. Egal wann, Joy will und denkt in der Gegenwart von Raphael meistens nur an Sex. Was mich nicht störte – Da dies für mich eher bedeutete, dass MacAlister die Verbindung und die Anziehungskraft zwischen den beiden noch mehr hervor heben wollte. Vielleicht hätte ich hier mir ein wenig mehr Romantik gewünscht, fand es dann aber doch okay, da diese erotischen Passagen dem Roman einen sehr leidenschaftlichen “Geschmack” gab.

Dazu ist vielleicht der Titel nicht sehr passend gewählt, da der eigentliche Vampir hier eher in den Hintergrund gerät.

Es scheint als allererstes dennoch darum zu gehen, den Vampir aufzudenken, da Joy und ihre Kompanin Roxy mehrere Kandidaten sozusagen auspionieren, um rauszufinden, wer nun der sagenumworbene Vampir ist, der ihr, Joy, bei einer magischen Sitzung bei ihrer Freundin Miranda versprochen wird. Dennoch geht es hier um Vampire – Jedenfalls eher im Hintergrund.

Dennoch wird diese “Jagd”, auch wenn sie im Endeffekt eher in den Hintergrund fällt, spannend dargestellt. Man will wissen, wer der Vampir ist und letztendlich wird mit einem recht hohen Überraschungsfaktor, verkündet, wer nun der Vampir ist und Joy muss sich vor eine Wahl stellen – Soll sie dem Vampir helfen, seine Seele aus der Dunkelheit zu befreien oder will sie den Mann, den sie liebt?

Natürlich geht es in diesem Buch nicht nur um diese Suche, sondern auch um Raphael und seine Vergangenheit und wieso Dominic ihn in der Hand hällt. Auch, wenn Raphael es Joy um ersten Moment nicht sagen möchte, weil er es nicht kann, nimmt man es Raphael nicht übel. Man kann sich aber dennoch in Joy versetzen, die sich betrogen fühlt – Sie glaubte, dass Raphael ihr nicht vertraute. Da Joy Raphael, da sie ihn ja liebt, helfen wird, wird sie schnell in etwas gefährliches hineingezogen und riskiert bis auf die letzte Minute für Raphael ihr Leben.

Noch ein riesiger Pluspunkt war für mich der Humor, wie vorher schon erwähnt. MacAlister versteht es, lustige Sprüche zu schreiben, sodass ich mich manchmal vor Lachen gar nicht mehr einkriegen konnte.

Trotz des kleinen Mängels habe ich sonst nichts auszusetzen. Man sieht über die kleinen Mängel hinüber und will das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Mein Fazit:

Da man über die ganzen kleinen, aber dennoch exsistierenden Mängel hinüberschauen kann, gebe ich dem Buch noch gute 4 Sterne.
Also – Kauft es euch, ihr werdet nichts bereuen!

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