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[Rezension] Weisberger, Lauren – Ein Ring von Tiffany

April 13, 2010
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Infos:

Autor: Lauren Weisberger
Originaltitel: Chasing Harry Winston
Reihe: /
Genre: Liebeskomödie (?)
Preis: 8,95€
Seiten: 384
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442542673

Beschreibung:

Emmy, Leigh und Adriana leben in New York und sind unzertrennliche Freundinnen. Allerdings sind sie auch völlig verschieden: Adriana ist ein echter Vamp, Emmy träumt von Mann und Kind, und Leigh scheut vor großer Nähe stets zurück. Als Emmy von ihrem Freund verlassen wird, beschließt sie allerdings, ihr Leben umzukrempeln und sich ein Jahr lang in erotische Abenteuer zu stürzen. Angesteckt von Emmy will auch Adriana Neuland betreten. Sie nimmt sich vor, statt zahllosen Affären lieber einem Verlobungsring nachzujagen. Und selbst Leighs Leben steht Kopf, als sie den charismatischen Schriftsteller Jesse Chapman kennen lernt. Dabei hat ihr Freund ihr doch gerade erst einen Heiratsantrag gemacht …

Meine Meinung:

 
 
Bewertung:

Ersteinmal will ich sagen, dass ich das Cover sehr ansprechend finde. Dies hat zwar nichts mit dem Buch selber zutun, hat mich aber in diesem Fall sehr angesprochen. Leider war das und eine handvoll andere Dinge, die einzigen, die ich an der Geschichte ansprechend gefunden habe…

Der Schreibstil war wirklich sehr einfach, was aber in diesem Fall nicht unbedingt gut ist. Ja, klar, bei so einem Buch stellt man sich so oder so einen nicht allzuschweren Schreibstil vor – Aber leider wurde er dann an manchen Stellen zu ‘leicht’. Weisberger hat manche wichtige, für mich jedenfalls Sachen für mich ausgelassen – nämlich die äußerliche Beschreibung der Charaktere. Schon, sie hat sie beschrieben – Aber z.B. bei Adriana fallen im ganzen Buch nur die beiden Beschreibungen, dass Emmy immer behauptet, dass sie einen perfekten Körper hat und in einer Erzählung wird sie immer die ‘sexy Blondine’ genannt. Für mich gehört zu einer vernünftigen Beschreibung immer Haarlänge, Gesichtsform etc. dazu – Aber nein, auf dies verzichtete sie ganz. An manchen Stellen konnte ich deswegen sogar ein paar Sachen nicht verstehen. Eben weil die Autorin wichtige Sachen ziemlich kurz hällt und dafür alles unwichtige in die Länge zieht, sodass ich stellenweise ganze Absätze übersprungen habe weil sie für mich unwichtige Sachen bis aufs letzte beschrieben hat.

Außerdem gehen einem die Charaktere nach einer Zeit immer mehr auf die Nerven. Leigh, die in dem Verlauf der Geschichte nichts von ihren angeblichen Krankheiten anmerken lässt, wird am Anfang als für mich ziemlich neurotisch dargestellt (und Weisberger gibt sich nicht einmal die Mühe, einen plausiblen Grund zunennen, z.B. einen Vorfall im Laufe ihres vorhergehenden Lebens – Wobei es nur MANCHMAL möglich ist, den Grund selber herauszufinden) – Sie kann es nicht ausstehen, wenn jemand über ihr lebt und dabei zuviel Lärm macht, scheut die Nähe ihres Freund – und später Verlobten. Das ständige Gemeckere am Anfang des Buches von ihr hat mir einen jedenfalls einen ziemlich schlechten Einstieg in das Buch verschafft, soviel dazu ;]Wie in der Beschreibung schon enthalten entscheiden sich ja Emmy und Adriana so eine Art Wette zu verantstalten, die bis zu dem nächsten Jahr gehen soll – Wer bis dahin sein Ziel erreicht hat, gewinnt. Hier wird man aber meiner Meinung nach sehr enttäuscht! Ich werde zwar ‘informiert’ wie sich Emmy und Adriana dabei fühlen, aber wirklich mitgenommen hat mich das alles nicht. Ich hätte mir da viel mehr Drama erwartet.

Trotz der Tatsache, dass mir die Charaktere sehr schnell auf den Leim gingen, hatten sie definitiv Widererkennungswert. Sie hatten zwar ihre fragwürdigen Charakterzüge (besonders Leigh, am Anfang), aber dennoch waren sie etwas ‘Besonderes’.
Außerdem fand ich die Idee hinter dem Buch wirklich gut. Wie gesagt, es ist nicht viel daraus geholt wurden, aber die Idee war meines Erachtens schön.

Was mir aber leider noch nicht gut aufgefallen ist, das die Geschichte in manchen Situationen sehr von Sex and the City abgeguckt aussieht (kann zwar ein ‘Versehen’ sein, aber ich sehe mal eher, dass es NICHT dem ist). Leigh ähnelt, z.B., sehr Carrie. Beide sind/bzw. waren in einer Beziehung, in der sie sich eingedrückt fühlten und es dadurch aussah, als hätten sie Bindungsprobleme – Leigh mit Russel und Carrie mit Aidan. Aidan und Russel sind beide sehr liebevolle Männer, die, es scheint zumindestens so, Leigh und Carrie wegschieben. Dann fangen die beiden mit einem Mann, der ihnen als erstes nicht gut für sie scheint, eine Beziehung an – Carrie mit Mr. Big und Leigh mit Jesse Chapman. Adriana z.B. ähnelt sehr Samantha, die trotz ihrer vielen Affären einen Mann findet – Wie Adriana (nun gut, nicht am Ende, aber im Laufe der Geschichte scheint Adriana wie Samantha zusein – Schön, intelligent und Meneater). Und Emmy ähnelt Charlotte sehr, da die beiden sehr monogam sind und sich im Laufe von sowohl als auch Ein Ring von Tiffany und Sex and the City an Affären versuchen!

Mein Fazit:
Ich würde es definitiv keinem empfehlen, dieses Buch zukaufen. Ich hab den Kauf leider sehr bereut.

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One Comment leave one →
  1. April 15, 2010 2:18 pm

    Schade, die Beschreibung klar erstmal sehr gut…
    Zum Glück hab ich mir das Buch bisher noch nicht geholt und werde es nun wohl auch lassen.

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